Use Case
Mehr Ladeleistung am bestehenden Netzanschluss: Speicher puffern Lastspitzen, damit Ladepunkte nicht an der Anschlussleistung scheitern.
SCU EV-Charger: Die Produkte
| Produkt | Leistung | Anschlüsse | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| EVMS PRO (HPC) | 80–480 kW | Dual DC (CCS2, CHAdeMO) | Bis 760 A, Display 21–43 Zoll |
| EVMS CCS/CHAdeMO | 60–300 kW | CCS2, CHAdeMO, AC Typ 2 | Wirkungsgrad ≥95% |
| Charging Stack (Split-Type) | 240–360 kW | 2–12 Ausgänge | Modulare Architektur, Indoor/Outdoor |
| Battery Integrated Charger | 60–480 kW | Dual DC CCS2 | Charger + 76,8 kWh LFP-Batterie integriert |
Alle Charger: IEC 61851, EN 62196, OCPP 1.6, ISO 15118 (Plug & Charge), DIN 70121 zertifiziert.
SCU vereint Ladeinfrastruktur und Speicher aus einer Produktfamilie – keine Schnittstellenprobleme, ein Ansprechpartner, ein Service-Vertrag.
Die Herausforderung: Mehr Ladepunkte am bestehenden Netzanschluss
Schnellladestationen ziehen hohe Leistung. Ob der bestehende Netzanschluss ausreicht oder erweitert werden muss, hängt vom Anschlusswert, Ladeprofil, Lastmanagement und Netzbetreiber ab.
Ein Batteriespeicher kann als Puffer zwischen Netz und Ladestationen wirken. Der Speicher lädt in geeigneten Zeitfenstern und gibt Energie mit höherer Leistung an die Charger ab. Ob dadurch ein Netzausbau vermieden oder reduziert werden kann, muss standortbezogen geprüft werden.
Wie funktioniert das?
Systemarchitektur: Netz → BESS → EV-Charger
Theoretische Gesamtleistung: 494 kW · Benötigter Netzanschluss: 200 kW
Beispielkonfiguration: Ladepark für Spedition (30 Fahrzeuge)
| Komponente | Spezifikation | Anzahl |
|---|---|---|
| SCU EVMS PRO DC-Schnelllader | 150 kW, Dual CCS2 | 3 (= 6 Ladepunkte) |
| SCU EVMS AC-Lader | 22 kW Typ 2 | 12 |
| SCU BRES-960-500 | 964,6 kWh / 500 kW, 40ft Container | 1 |
| Energiemanagement | 3-Level-BMS + Cloud-Monitoring | 1 |
| Netzanschluss | Mit Lastmanagement und Speicher zu prüfen | – |
| Netzausbau | Standortbezogen mit Netzbetreiber zu klären | – |